„Wir verkaufen bis zu 500 Policen am Tag“

Der Fahrrad-Boom in Deutschland hat auch die Nachfrage nach Fahrrad- und E-Bike-Versicherungen deutlich wachsen lassen. So verzeichnet der Digitalversicherer hepster, Partner des Radclubs und R2C2, aktuell eine monatliche Wachstumsrate von 30 Prozent. Mehrere hunderte Policen werden am Tag verkauft, berichtet Geschäftsführer Alexander Hornung im Interview.

Die Fahrradbranche erlebt aktuell eine Ausnahmekonjunktur. Zeichnet sich dies auch bei Ihnen als Anbieter von Fahrradversicherungen ab?
Hepster selbst ist noch ein vergleichsweise junger Versicherungsanbieter auf dem Fahrradmarkt, daher können wir an dieser Stelle keinen konkreten Vergleich zu den Vorjahren ziehen. Nichtsdestotrotz können wir sagen, dass das Geschäft für uns sehr gut läuft und wir ein stetiges Wachstum im Bereich der Fahrradversicherungen sehen.
Durch die erhöhte Nachfrage verzeichnen wir aktuell eine monatliche Wachstumsrate von etwa 30 Prozent im Bereich der (E-)Bike-Versicherungen. Dabei verkaufen wir über alle Vertriebskanäle, also unserem hauseigenen Webshop sowie über Kooperationspartner im Bereich Fahrrad und E-Bike, bis zu 500 Policen am Tag. So konnten wir unsere Marktanteile als Digitalversicherer in den letzten Monaten signifikant steigern.
Das liegt einerseits an der diesjährigen laufenden Radsaison, aber andererseits auch an unserer leistungsstarken Versicherung für Fahrräder und E-Bikes. Die sommerlichen Temperaturen und die Corona-Pandemie sorgen natürlich ebenfalls für eine erhöhte Nachfrage.


Das Webinar zum Thema: Durchblick im Versicherungsdschungel – so sicherst du dich und dein Bike richtig ab

Lassen sich Lastenräder genauso versichern wie das klassische Fahrrad? Sind Kindersitze und Radanhänger versicherbar? Wer haftet für welche Schäden und Unfälle? Und welche Versicherungsleistungen sind für mich die richtigen? All diese Fragen und weitere Grundlagen rund um das Thema Fahrrad- und E-Bike- Versicherung erklärt euch unser Partner hepster in diesem Radclub-Webinar.

Termin: Montag, 24. August 2020, 18 bis 19 Uhr


Sie haben seinerzeit mit dem Fahrrad-Thema angefangen, wieso?
Die Fahrradbranche, insbesondere der E-Bike-Markt, wächst stetig. Ebenso wandelt sich das Verständnis von Mobilität und die Nachfrage nach flexiblen, nachhaltigen Mobilitätskonzepten steigt von Jahr zu Jahr. Fahrräder und E-Bikes sind ein fester Bestandteil dieser Konzepte geworden. Gleichzeitig wächst auch der Bedarf nach flexiblen Versicherungslösungen.
Dafür bietet hepster digitale und mobile Versicherungslösungen, die jederzeit und von überall zugänglich sind. Wir entwickeln uns und unser Angebot stetig weiter, um für unsere Kunden und Partner das beste Erlebnis im Bereich Versicherung zu schaffen. So war es für uns nur selbstverständlich, auch im Fahrradmarkt Fuß zu fassen.
Unsere schlanken, digitalen Prozesse und unsere moderne Technologie sind hier von Vorteil, da sich unsere Versicherungen flexibel an die Bedürfnisse unserer Kunden und die vielfältigen Geschäftsmodelle unserer Partner anpassen lassen. Anderen Wettbewerbern und klassischen Versichern fällt es hier aktuell noch schwer, neue Märkte zu erschließen.

Welchen Stellenwert haben Fahrradversicherungen heute in Ihrem Portfolio?
Unser Portfolio ist grundsätzlich sehr breit gefächert und beinhaltet Versicherungen in den Bereichen (E-)Bike, Elektronik, Sportequipment, Reisen und Basisversicherungen. Dabei verfügen wir über verschiedene Versicherungen im Bereich Fahrrad: eine Fahrrad- und E-Bike-Versicherung, ein Schutzbrief, eine Unfallversicherung und eine Versicherung für Fahrradanhänger.
Dank unserem digitalen Geschäftsmodell können wir nicht nur unseren Endkunden, sondern auch unseren Kooperationspartnern individuelle und vielfältige Versicherungslösungen bieten. Daher nimmt das Produkt „Fahrrad“ in unserem Portfolio einen großen Stellenwert ein.

Wie sieht der typische hepster-Fahrradversicherungs-Kunde aus?
Unsere typischen hepster Kunden sind sehr aktiv, mobil und viel mit ihren (E-)Bikes unterwegs – ob auf dem Weg zur Arbeit, in der Freizeit oder im ausgedehnten Radurlaub. Dabei nutzen unsere Kunden mobile Endgeräte wie Smartphones und Tablets, um sich über verschiedene Themen, z.B. Versicherungen, zu informieren.
Die Gründe für eine Versicherung sind oftmals sehr verschieden. Prinzipiell lohnt sich eine Versicherung immer dann, wenn die entstandenen Kosten durch einen Schaden oder den Verlust des Bikes ein finanzielles Risiko darstellen. Gerade neue und hochwertige Modelle haben ihren Preis und lassen sich nicht ohne Weiteres ersetzen.
Auch bei gemieteten oder geliehenen Rädern ist eine Versicherung ratsam. Im Falle eines Schadens entstehen nicht nur für den Nutzer finanzielle Folgen, sondern auch für den Verleiher oder Vermieter, dem das Rad gehört. Im Dienstrad-Leasing hingegen ist eine Vollkaskoversicherung obligatorisch und oftmals bereits inkludiert.
Gleichzeitig stärkt eine (E-)Bike-Versicherung oder ein Schutzbrief auch das persönliche Bedürfnis nach Sicherheit, insbesondere wenn ich mich aus einer Notlage – wie einer Panne auf einer längeren Radtour – nicht ohne Hilfe selbst befreien kann. Eine Versicherung sorgt also auch für ein Gefühl der Sicherheit.

Was planen Sie im Fahrradbereich in der Zukunft?
Wir wollen das Angebot für unsere Kunden weiter optimieren und stärker differenzieren, sodass wir für jeden Kunden und seine individuellen Bedürfnisse die passende Lösung bieten können. Hierzu zählen für uns nicht nur die Leistungen, sondern auch Themen rund um die Schadenregulierung, beispielsweise eine Verkürzung der Zeitspanne zwischen Schadenmeldung und der Reparatur oder Ersatz des Bikes.
Ebenso wollen wir uns stärker am Markt positionieren und unser Geschäftsmodell in Deutschland und Österreich ausbauen sowie weitere europäische Märkte zukünftig erschließen.


Der Vorteil für Radclub-Mitglieder

Mitglieder erhalten beim Abschluss einer Fahrradversicherung bei hepster 20 % Rabatt. Hier weitere Infos.